Online-Plattform für kreative Hobby-Näher

Frauen lieben Strick. Kleider und Röcke, Pullover und Hoodies – Strickmode ist rund ums Jahr beliebt. Das Problem mit vielen Strickpullis, Röcken und Kleidern ist, dass die Teile von der Stange meistens nicht ideal passen. Die Ärmel sind ein Stück zu lang, der Rock ein paar Zentimeter zu kurz, die Kragenlösung nicht passend oder das Oberteil spannt zu sehr. Das liegt an ihrer Konfektionierung: Sie sind nach Standardmaßen gefertigt und die individuellen Kurven einer Frau können nicht individuell berücksichtigt werden.

Strickst Du noch, oder nähst du schon?

Selbst gemachte Strickmode, ohne selbst zu stricken.

Strickmode kinderleicht und per DIY auf Maß zu fertigen – das ist die Lösung von schneider(s)trick. Der besondere Clou sind die Bündchen, die die Strickware bereits säumen. Das spart viel Zeit beim Nähen und minimiert die Fehlerquellen. Und das sagt Sylvia Erdmann:

"schneider(s)trick ist die neue Abkürzung zu perfekt sitzender Strickmode, ohne dafür selbst ewig stricken zu müssen. Durch das bereits angestrickte Bündchen werden Verarbeitungsfehler minimiert und alles passt perfekt zusammen. So kann ganz besonders schnell und einfach ein maßgeschneidertes Kleidungsstück entstehen, was kein anderer hat."

Kreativer Austausch mit Gleichgesinnten

Hobby-Näherinnen aus Leidenschaft suchen immer wieder nach kreativem Input. Das weiß die Gründerin aus eigener Erfahrung. Nähen mit Strickstoffen macht ihr großen Spaß und sie teilt ihre Motivation zum individuellen Schneidern gerne mit anderen. Dazu baut sie die Community in diesem Jahr intensiv auf.

Sylvia Erdmann bietet auf ihrer Website fertige Strickstoffe mit Bündchen im Nähset an. Sie bestellen das Set und erhalten die Ware direkt nach Hause. Das Schnittmuster lässt sich online individuell konfigurieren. So können Kleider, Röcke, Pullis und anderes mehr maßgeschneidert werden. Die perfekte Passform ist damit für jedes Strickteil möglich.

Hochwertige Wolle von glücklichen Schafen

Die Gründerin von schneider(s)trick legt großen Wert auf Fairness, Nachhaltigkeit und Transparenz. Deshalb setzt sie beim Einkauf auf Partnerschaftlichkeit. Sylvia Erdmann agiert bewusst nach dieser Maxime: Gute Arbeitsbedingungen für die Baumwollbauern, ein gutes Leben für die Schafe und eine Zukunft für hiesige Strickereien.

Roadmap to Success

Die Plattform schneider(s)trick launchte im Oktober 2017. Seitdem arbeitet Sylvia Erdmann konsequent daran, ihr Netzwerk auszubauen und ihre Reichweite zu verbessern – und zwar online und offline. 2018 begann sie damit, ihre Online-Community über Pinterest, Facebook, YouTube und Instagram aufzubauen, Social Media Kampagnen zu starten und Blogcontent zu posten. Hier steht sie noch am Anfang. Hinzu kamen spezielle Kampagnen mit Fashion- und Näh-Blogger/-innen sowie Multiplikatoren (z. B. Schneider). Demnächst können User Kurse machen und sich regelmäßig über neue Kollektionen und Schnittmuster freuen.

Dieser kleine Einblick in die Marketing-Strategie zeigt Ihnen, wie intensiv sich die Gründerin mit ihrem Business auseinandersetzt. „Mal eben schnell“ eine Idee zu Geld machen – dieser Ansatz ist in dem meisten Fällen zum Scheitern verurteilt. Eine Idee muss gut durchdacht, zu einem tragfähigen Konzept ausgearbeitet und konsequent vermarktet werden, um Erfolge zu generieren.

Konzepterstellung mit Unterstützung

Bis Sylvia Erdmanns Konzept stimmig und vorzeigbar war, gab es viel zu tun. Unter anderem arbeitete sie mit Kirsten Kohlhaw über die Komponente Entrepreneurial Design zusammen und präzisierte ihr Pitch Deck. Dieses können Sie in abgespeckter Form auf der Seite HannoverImpuls bei den Beispielen zum Thema Wettbewerb finden. Im September 2018 ging sie damit bei einem Wettbewerb der Wirtschaftsförderung Hannover an den Start und wurde nominiert. Sie erhielt einen Sonderpreis als Solostarter und wir gratulieren ihr dazu ganz herzlich!

 

Komponente von Sylvia Erdmann:

kirsten-avatar.jpg

Erstcheck Entrepreneurial Design

mit Kirsten Kohlhaw

Auch komponieren und delegieren will gelernt sein. Weiterlesen...

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