Warum ist der Test der Grundannahmen eines Geschäftsmodells wichtig?

Wir wissen aus Ergebnissen der Entrepreneurship Forschung, dass bis zu 70% der Grundannahmen eines Geschäftsmodells nicht stimmen und das Entrepreneurial Designs entsprechend an die Bedingungen des Marktes angepasst werden müssen.

Wie findet Ihr nun heraus, welche Eure Annahmen zu Preis, Produkt, Kunden etc. stimmen?

Hier ist heißt die Antwort ganz klar - Markttest. Und zwar so schnell und so günstig wie möglich, so dass Ihr Eure begrenzten Ressourcen als Gründer möglichst schont. Wie Ihr Euren Proof of Concept umsetzen könnt, hängt natürlich sehr individuell von Eurem Geschäftsmodell und den Euch zur Verfügung stehenden Ressourcen ab.

Nicht jeder Entrepreneur kann am Proof of Concept Wettbewerb der Stiftung Entrepreneurship teilnehmen, den wir jedes Jahr gemeinsam beim Entrepreneurship Summit veranstalten. 

Crowdfunding als Komponente für den Markttest Eures Entreprenial Designs

Aus diesem Grund stellen wir Euch heute im Interview mit Tino Kreßner die Crowdfunding Plattform Startnext vor. Tino Kreßner hat vor über 10 Jahren Startnext zusammen mit Denis Bartelt gegründet.

Das Interview zeigt, dass Crowdfunding bei Startnext ein guter Weg für einen Markttest ist. Die Praxis zeigt nämlich, dass ca. 50% aller Crowdfunding-Projekte nicht erfolgreich sind und so frühzeitig eine wichtige Rückmeldung vom Markt erhalten.

Des Weiteren erfahrt Ihr, dass Crowdfunding sich in den nächsten Jahren weiterentwickeln wird und auch in späteren Entwicklungsphasen für Unternehmen wichtige Impulse setzen wird.

Das Interview wurde von unserem Kollegen Florian Komm geführt.

Weitere Gründer News

Echt wirkt anders – wie Unternehmen mit künstlichen Medien umgehen sollten

Echt wirkt anders – wie Unternehmen mit künstlichen Medien umgehen sollten

Da sitzt ein CEO in einem Video, spricht ruhig, klar, überzeugend. Er bedankt sich bei seinem Team, kündigt eine strategische Neuausrichtung an. Das Video geht viral. Nur: Der Mann hat das nie gesagt. Er hat es nie aufgenommen. Er weiß vielleicht nicht mal, dass es existiert. So sieht Realität 2025 aus. Bilder, Stimmen, ganze Persönlichkeiten lassen sich inzwischen täuschend echt nachbauen. Videos wirken wie echte Aufnahmen, dabei steckt kein Kamerateam dahinter. Texte klingen wie sorgfältig formulierte Reden, aber niemand hat sie selbst geschrieben. Das nennt man heute Synthetic Media – und das verändert gerade still und leise die Art, wie wir kommunizieren.

Artikel lesen

 

Emojis im Arbeitsalltag: So zwinkerst du richtig

Emojis im Arbeitsalltag: So zwinkerst du richtig

Kommunikation per Smartphone ist in der Arbeitswelt üblich. Wir nutzen Messenger-Dienste für alle möglichen Anlässe: Terminabsprachen und Informationsaustausch, Feedback und Auftragsvergabe. Freude, Anerkennung, Wut oder Unbehagen lassen sich dabei entweder mit Worten oder mit Bildern ausdrücken. Mehr als 3.600 Emojis hält der Unicode-Standard bereit. Das Problem: Nicht jeder versteht die Bedeutung der Icons gleich bzw. deutet sie anders, als sie jeweils  gemeint ist. Missverständnisse sind unausweichlich vorprogrammiert. 

Artikel lesen