Generation Heads Down – blind für die reale Welt?

Fallen Ihnen auch die vielen, vielen Menschen auf, die ständig mit dem Smartphone beschäftigt sind? Vielleicht gehören auch Sie selbst oder Ihre Kinder dazu? Sie sind damit in bester Gesellschaft: Die Down Head Generation beschreibt junge Menschen, die ständig mit dem Kopf nach unten im Alltag unterwegs sind. Ihr Fokus liegt auf dem Smartphone, die Aufmerksamkeit ist auf die virtuelle Welt gerichtet. Diese Generation ist bereits die Nachfolgerin der Generation Smartphone.

Die Generation Smartphone umfasst diejenigen, die ihr Smartphone als Kommunikationszentrale betrachten. Die Häufigkeit eines persönlichen Gespräch von Angesicht zu Angesicht nimmt ab. In den Vordergrund treten Aktivitäten in den sozialen Medien. Beide Generationen präsentieren sich gerne im Internet, posten Selfies und zeichnen auf ihren Profilen ein schönes, erfolgreiches und meist glückliches Bild ihres Alltags.

Als aktiver Sportler, Trainer, sportlicher Leiter und Vereinsmitglied sammelte und sammelt Boris viele Eindrücke und Erfahrungen. Er sieht Kinder und Jugendliche, die während des Trainings nach ihren Eltern Ausschau halten und enttäuscht erkennen, dass diese die erfolgreichen Spielaktionen ihrer Kinder nicht aufmerksam beobachten, sondern mit ihrem Smartphone beschäftigt sind. Auch Jugendliche, die es vorziehen, sich in den Sozialen Medien zu engagieren, statt am Trainingsbetrieb oder dem Vereinsleben teilzunehmen, fallen ihm auf.

Aus der Not eine Tugend machen: Consero Sports fängt junge Menschen auf und verbindet sie

Unzählige Sportler der Generation Smartphone und der Head Down Generation nutzen Facebook, Instagram & YouTube, um zu sehen und gesehen zu werden, so die Auffassung von Boris. Auf die Frage, warum das so ist, sagt er:

„Nichts zu verpassen, um bei den anderen nicht den Anschluss zu verlieren, nicht als „out“ abgestempelt zu werden. Jeder ist so sehr mit sich selbst beschäftigt, dass wir vergessen, unseren Mitmenschen die nötige Aufmerksamkeit zu schenken und Ihnen dabei zu helfen, sich selbst zu finden.

Was treibt Boris an? Warum gibt es Consero Sports?

Boris Angelike hat gute Gründe, sich für den Vereinssport stark zu machen. Mit 15 Jahren ging er von zuhause weg, pendelte zwischen Pflegefamilie, Kinderheim und Elternhaus. Drei Jahre versuchte er sich auf eigene Faust zu orientieren, suchte immer wieder Ablenkung an der Tischtennisplatte, auf dem Basketball- oder Fußballplatz. In dieser schwierigen Zeit war der Ballsport sein Anker – und ist es bis heute geblieben. Im Rückblick bedauert Boris, dass er mit 15 Jahren dem Vereinsleben zwischenzeitlich den Rücken gekehrt hatte, doch mit 18 Jahren fand er den Weg zurück. Heute blickt er auf eine jahrelange aktive Spielerzeit zurück, war Kapitän seiner Mannschaft, trainierte die Mannschaft seines Sohnes und war später Spielertrainer und sportlicher Leiter.

„Egal, wo ich mit dem Ball spielen war, dort war ich Zuhause!“

Aus dieser Haltung heraus entwickelte er seinen grundlegenden Ansatz. Boris möchte jetzt mit Consero Sports dem Ballsport ein Zuhause bieten und jungen Menschen Halt und Orientierung geben. Damit gibt er dem Ballsport etwas zurück, denn Boris ist dankbar für die Erfahrungen, die er selbst im Verein machte, als es ihm nicht so gut ging.

Genau hier setzt Consero Sports an. Die Plattform verbindet Sportler, Trainer und Vereine miteinander. Mit der App kann sich jeder sichtbar machen, sich präsentieren, finden und gefunden werden. Vereine, Spieler, Trainer – sie alle haben die Möglichkeit, den Spot auf sich zu richten. Boris und sein Partner Waldemar Kromm haben die Anwendung zusammen mit einem Team von Software-Entwicklern und Designern auf den Weg gebracht. Die Beta-Testphase startet im September 2018. Ende 2018 soll die web- und appbasierte Plattform online gehen. Dafür sucht das Gründerteam noch Unterstützung bei der Vermarktung, die wir ihm zum Beispiel mit einer unserer Kommunikations- und Marketing Komponenten anbieten können.

Die Idee: Consero Sports als Plattform für Player, Clubs und Trainer

Consero Sports ist eine internetbasierte Anwendung, die es im Web und als App gibt. Sie bietet Usern die Möglichkeit, ein Profil anzulegen. Ob Spieler, Club, Trainer, Scouts oder Berater – jeder, der sich sportlich engagiert, kann sich online präsentieren. Die App gibt es als Freemium und als Premium Version. Zudem können Werbeanzeigen gebucht werden. Über die Premium Version und die Werbung finanziert sich die Plattform.

Boris ist stolz auf die Leistungen, die die Software bietet. Die User können unter anderem mit Videos und Fotos ihr Profil gestalten, Events posten, neue Mitspieler finden oder eine neue Position in einem Verein suchen. In der Bezahlversion sind die Profilbesucher zu sehen und über eine Messenger-Funktion können direkte Interaktionen eingeleitet werden. Boris´ und Waldemars Ziel ist es, dass Consero Sports Menschen aus aller Welt auf einer neuen Ebene des Sports miteinander verbindet.

Die Rolle des Komponentenportals für Boris und Consero

Boris ist durch die Lektüre des Buches Kopf schlägt Kapital von Prof. Günter Faltin zum Komponentenportal gelangt. Seit Mai 2017 arbeitet er mit Kirsten, unserer Mentorin Entrepreneurial Design zusammen, die über die Komponente Erstcheck Entrepreneurial Design buchbar ist. Über Kirsten sagt Boris: „Sie war und ist ein Geschenk für mich als Unternehmer und auch für Consero Sports.“ Danke Boris, das wird Kirsten freuen!

Die Perspektive: Das hat Boris als nächstes vor

Seine Zukunftsvision formuliert unser Gründer am besten in seinen eigenen Worten:

„Meine persönliche Vision ist es, eine Ballsport-Stiftung zu gründen, die es jungen Menschen ermöglicht, am Vereinsleben teilzunehmen – auch, wenn sie es sich finanziell nicht leisten können. Vereinen beratend zur Seite zu stehen, um ihnen neue Wege aufzuzeigen, damit junge Menschen da abgeholt werden, wo ihre Interessen und die des Vereins zusammenfließen können.“

Wir wünschen ihm, dass sein Vorhaben gelingt, möglichst viele User zu erreichen und so dafür zu sorgen, dass Kinder und Jugendliche den unersetzlichen Spirit erleben, der nur aus dem Zusammenwirken von Wettkampf und Erfolg, Spaß, Fairness, Leistungsfähigkeit, großen Emotionen und Grenzerfahrungen entsteht – das ganz normale Vereinsleben eben. Wir drücken euch die Daumen, Boris!

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