Streichen wir für einen Moment diese konventionelle Vorstellung von „Unternehmen“ in unseren Köpfen und verabschieden uns von gewohnten Vorstellungen. Wir können uns nämlich dem Thema „Gründen“ auch ganz anders nähern. Die Frage, die wir uns stellen können, heißt: Kann ich nicht aus bereits Vorhandenem etwas Neues  zusammenstellen? Ob es dazu Räume braucht, Angestellte, welche Ressourcen auch immer, ist in diesem Moment noch eine völlig offene Frage. Die entscheidende Arbeit passiert dann im Kopf des Gründers. Ein modernes, hoch arbeitsteiliges Wirtschafssystem stellt Vieles zur Verfügung, was man als Komponenten nutzen kann, aus denen man ein Geschäftsmodell zusammensetzen kann. Aus dem Baukasten, der uns zur Verfügung steht, und der täglich an Bauteilen und Varianten noch zunimmt, gilt es, neue Kombinationen oder effizientere Abläufe zu finden.

Die alte Frage lautete: Was brauche ich, um ein Unternehmen zu gründen und erfolgreich zu organisieren? Die neue Frage lautet: Was kann ich aus vorhandenen Modulen Neues komponieren?

In einem solchen Modell besteht die Aufgabe der Gründer darin, erstens ein Konzept, das aus Komponenten zusammengesetzt werden kann, auszudenken, zweitens die Partner zu finden, die diese Komponenten professionell anbieten, und drittens das Zusammenspiel der Komponenten zu koordinieren und zu kontrollieren.

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Kirsten Kohlhaw ist langjährige Kooperationspartnerin des Komponentenportals. Sie ist Mentorin und Coachin, sie arbeitet mit zwanzigjährigen Studierenden und Erstgründern, mit Angestellten, Selbstständigen und UnternehmerInnen. Ihre Kunden sind zwischen 20 und 60 Jahre jung. Was sie alle eint: Der Wunsch nach einer sinnstiftenden Existenz und der Drang, Problemlösungen selber anzupacken. Ökonomie anders zu leben. In den letzten Jahren hat sich Kirstens Erfahrungsschatz enorm erweitert. Wie sie arbeitet und warum sie davon überzeugt ist, dass Krisenzeiten spannende Chancen bieten, hat sie uns im Interview erzählt.

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Das neue Bewusstsein für Ressourcenschonung, Umwelt- und Klimaschutz hat sich in den letzten Jahren rasant ausgebreitet und längst auch die Baubranche erobert. C2C, was so viel wie “von Wiege zu Wiege” bedeutet, beschreibt dabei ein ökologisches Konzept, das im absoluten Gegensatz zur typischen Wegwerfgesellschaft steht. Was steckt hinter C2C? Wie funktioniert nachhaltiges Bauen unter dieser Maßgabe? Und was können wir alle daraus lernen? Diesen und anderen Fragen widmet sich der vorliegende Beitrag.

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