Streichen wir für einen Moment diese konventionelle Vorstellung von „Unternehmen“ in unseren Köpfen und verabschieden uns von gewohnten Vorstellungen. Wir können uns nämlich dem Thema „Gründen“ auch ganz anders nähern. Die Frage, die wir uns stellen können, heißt: Kann ich nicht aus bereits Vorhandenem etwas Neues  zusammenstellen? Ob es dazu Räume braucht, Angestellte, welche Ressourcen auch immer, ist in diesem Moment noch eine völlig offene Frage. Die entscheidende Arbeit passiert dann im Kopf des Gründers. Ein modernes, hoch arbeitsteiliges Wirtschafssystem stellt Vieles zur Verfügung, was man als Komponenten nutzen kann, aus denen man ein Geschäftsmodell zusammensetzen kann. Aus dem Baukasten, der uns zur Verfügung steht, und der täglich an Bauteilen und Varianten noch zunimmt, gilt es, neue Kombinationen oder effizientere Abläufe zu finden.

Die alte Frage lautete: Was brauche ich, um ein Unternehmen zu gründen und erfolgreich zu organisieren? Die neue Frage lautet: Was kann ich aus vorhandenen Modulen Neues komponieren?

In einem solchen Modell besteht die Aufgabe der Gründer darin, erstens ein Konzept, das aus Komponenten zusammengesetzt werden kann, auszudenken, zweitens die Partner zu finden, die diese Komponenten professionell anbieten, und drittens das Zusammenspiel der Komponenten zu koordinieren und zu kontrollieren.

Weitere Gründer News

No Rules? So funktioniert eine Firma, in der jeder Chef ist (Teil 2)

No Rules? So funktioniert eine Firma, in der jeder Chef ist (Teil 2)

Im zweiten Teil unsere Mini-Serie steigen wir noch tiefer in die Strukturen einer holokratisch geführten Firma ein: Es gilt gleiches Recht für alle, zumindest partiell. Klare Strukturen und Regeln für alle gelten generell. Doch wie sieht es in der Praxis aus und wo treten Probleme auf? Ist es überhaupt erstrebenswert, eine holokratische Firma zu erschaffen? Diese und andere Fragen stellen und beantworten wir jetzt.

Artikel lesen

 

Prototyping: Mit 3D Druck entstehen aus Skizzen fertige Bauteile

Prototyping: Mit 3D Druck entstehen aus Skizzen fertige Bauteile

Von der Theorie zur Praxis. Sind Sie ein Tüftler, ein Ingenieur oder ein heller Kopf mit einer spannenden Produkt-Idee? Dann kommt irgendwann die Zeit, um die Idee in die Realität zu übertragen! Falls es bei Ihnen soweit ist, steht Ihnen eine sehr spannende Zeit bevor. Doch wie wird aus Ihrer Idee ein echtes, fassbares Bauteil? Wie gelingt es, eine Skizze in eine bemaßte Vorlage zu verwandeln, nach der ein präziser 3-D-Druck erstellt wird?  Die Lösung liegt in der Komponente Prototyping, 3D Druck und Serienteile...

Artikel lesen