... Auch profitiert er von deren Wissen. Das eigene Unternehmen kann wachsen, aber der vom Gründer selbst betriebene Kern bleibt klein – und damit überschaubar und bewältigbar.

Darüber hinaus hat dies für den Gründer den wesentlichen Vorteil, dass er sich auf das Geschäftsmodell und seine Weiterentwicklung konzentrieren kann, statt sich im Tagesgeschäft der Unternehmensverwaltung – der Business Administration – aufzureiben. Das Einsetzen von Komponenten, man könnte sie auch eingekaufte Leistungspakete nennen, verändert das Problem der „Umsetzung“ des Geschäftskonzepts radikal. Und zwar quantitativ wie qualitativ. In den Komponenten ist die Umsetzung professionell delegiert. „Umsetzung“ reduziert sich auf die Kombination von Komponenten.

Die Vorteile des Komponentenmodells sind enorm. Statt zum überarbeiteten Selbständigen zu werden, ermöglicht es dem Gründer, in Konkurrenz zu treten mit seinen markterfahrenen Mitanbietern. Es sind fast keine Investitionen erforderlich; damit entfällt die aufwändige Suche nach Kapitalgebern. Der Gründer arbeitet hoch professionell – und das von Anbeginn an. Variable Kosten treten im Grundsatz nur auf, wenn auch wirklich Bestellungen eingehen. Finanzierungsaufwand und Risiken reduzieren sich für den Gründer ganz erheblich. Im Vergleich zu den konventionellen Formen können Gründungen rascher, einfacher und professioneller (also mit besserer Qualität) erfolgen.

Weitere Gründer News

Strategien zur Überwindung von Liquiditätsengpässen

Strategien zur Überwindung von Liquiditätsengpässen

In der dynamischen Welt des Unternehmertums stellt die Finanzplanung einen entscheidenden Eckpfeiler für den anhaltenden Erfolg dar. Unabhängig von Größe und Branche können Liquiditätsengpässe für dein Geschäft zu ernsthaften Herausforderungen werden, die das Fortbestehen gefährden. Daher ist proaktives Finanzmanagement nicht nur wünschenswert, sondern ein grundlegendes Handwerkszeug. 

Artikel lesen

 

Gründen ohne Kapital und warum BWL für Gründer nicht das A und O ist

Gründen ohne Kapital und warum BWL für Gründer nicht das A und O ist

Musst du BWL studieren, um eine Firma zu gründen? Nein, denn vieles aus der klassischen Betriebswirtschaftslehre passt zwar zu den Anforderungen von großen Konzernen, doch für kleine Betriebe sind viele Informationen und Sichtweisen, die im BWL-Studium vermittelt werden, völlig ungeeignet. Es schadet zwar nicht, ein gewisses Zahlenverständnis und betriebswirtschaftliche Grundlagen mitzubringen, doch Entrepreneure verfügen in der Regel über ganz andere Stärken, die ihre Geschäftsidee nach vorn bringt.

Artikel lesen