... Auch profitiert er von deren Wissen. Das eigene Unternehmen kann wachsen, aber der vom Gründer selbst betriebene Kern bleibt klein – und damit überschaubar und bewältigbar.

Darüber hinaus hat dies für den Gründer den wesentlichen Vorteil, dass er sich auf das Geschäftsmodell und seine Weiterentwicklung konzentrieren kann, statt sich im Tagesgeschäft der Unternehmensverwaltung – der Business Administration – aufzureiben. Das Einsetzen von Komponenten, man könnte sie auch eingekaufte Leistungspakete nennen, verändert das Problem der „Umsetzung“ des Geschäftskonzepts radikal. Und zwar quantitativ wie qualitativ. In den Komponenten ist die Umsetzung professionell delegiert. „Umsetzung“ reduziert sich auf die Kombination von Komponenten.

Die Vorteile des Komponentenmodells sind enorm. Statt zum überarbeiteten Selbständigen zu werden, ermöglicht es dem Gründer, in Konkurrenz zu treten mit seinen markterfahrenen Mitanbietern. Es sind fast keine Investitionen erforderlich; damit entfällt die aufwändige Suche nach Kapitalgebern. Der Gründer arbeitet hoch professionell – und das von Anbeginn an. Variable Kosten treten im Grundsatz nur auf, wenn auch wirklich Bestellungen eingehen. Finanzierungsaufwand und Risiken reduzieren sich für den Gründer ganz erheblich. Im Vergleich zu den konventionellen Formen können Gründungen rascher, einfacher und professioneller (also mit besserer Qualität) erfolgen.

Weitere Gründer News

Neue Werte: Die Revolution der Lebensmittelbranche

Neue Werte: Die Revolution der Lebensmittelbranche

Jahr für Jahr erarbeitet die renommierte Trendforscherin Hanni Rützler den so genannten Food Report. Darin stellt sie die aktuellen Trends rund um unsere Ernährung, die Gastronomie und die Lebensmittelbranche vor. Die wichtigsten Erkenntnisse und die daraus entstehenden Chancen für Entrepreneure stellt dieser Beitrag vor.

Artikel lesen

 

Wenn dein Kunde Kunden hat: Tipps für deine B2B-Geschäfte

Wenn dein Kunde Kunden hat: Tipps für deine B2B-Geschäfte

Wenn du selbstständig bist, hast du automatisch Geschäftsbeziehungen zu anderen Firmen. Abhängig von deinem Geschäftsmodell sind Firmen nicht nur deine Lieferanten, etwa für Bürobedarf, Computer oder Rohstoffe. Sie können auch zu deinem Kundenkreis zählen. Was bedeutet eigentlich B2B? Wie grenzt es sich zu B2C ab und was ist für dich wichtig, wenn deine Kunden Unternehmen sind?

Artikel lesen