... Auch profitiert er von deren Wissen. Das eigene Unternehmen kann wachsen, aber der vom Gründer selbst betriebene Kern bleibt klein – und damit überschaubar und bewältigbar.

Darüber hinaus hat dies für den Gründer den wesentlichen Vorteil, dass er sich auf das Geschäftsmodell und seine Weiterentwicklung konzentrieren kann, statt sich im Tagesgeschäft der Unternehmensverwaltung – der Business Administration – aufzureiben. Das Einsetzen von Komponenten, man könnte sie auch eingekaufte Leistungspakete nennen, verändert das Problem der „Umsetzung“ des Geschäftskonzepts radikal. Und zwar quantitativ wie qualitativ. In den Komponenten ist die Umsetzung professionell delegiert. „Umsetzung“ reduziert sich auf die Kombination von Komponenten.

Die Vorteile des Komponentenmodells sind enorm. Statt zum überarbeiteten Selbständigen zu werden, ermöglicht es dem Gründer, in Konkurrenz zu treten mit seinen markterfahrenen Mitanbietern. Es sind fast keine Investitionen erforderlich; damit entfällt die aufwändige Suche nach Kapitalgebern. Der Gründer arbeitet hoch professionell – und das von Anbeginn an. Variable Kosten treten im Grundsatz nur auf, wenn auch wirklich Bestellungen eingehen. Finanzierungsaufwand und Risiken reduzieren sich für den Gründer ganz erheblich. Im Vergleich zu den konventionellen Formen können Gründungen rascher, einfacher und professioneller (also mit besserer Qualität) erfolgen.

Weitere Gründer News

Energieeffizienz und Ressourcenschonung (Teil 2)

Energieeffizienz und Ressourcenschonung (Teil 2)

Im ersten Teil “Energie-autark leben” haben wir angekündigt, die Begriffe Energieeffizienz und Ressourcenschonung genauer zu betrachten und sie in den Kontext zum Alltag zu setzen. Was bedeutet es, energieeffizient und ressourcenschonend zu leben und worin liegen die Herausforderungen?

Artikel lesen

 

Skill-on-Demand: Wie du gezielt Fachwissen einkaufst statt einstellst

Skill-on-Demand: Wie du gezielt Fachwissen einkaufst statt einstellst

Stell dir vor, du könntest dir jederzeit genau die Expertise ins Team holen, die du gerade brauchst, ohne jemanden fest einzustellen. Genau das steckt hinter Skill-on-Demand. Für Gründer:innen, Solo-Selbstständige und kleine Teams kann dieses Prinzip zum Hebel werden: Du bleibst flexibel, hältst deine Fixkosten schlank und schließt Wissenslücken genau dann, wenn es darauf ankommt. 

Artikel lesen