Ein Beitrag von Rafael Kugel, Startup Havelwasser

Meine 6 wichtigsten Tipps für Gründer

Im Vorfeld des Entrepreneurship Summit erreichte mich eine Mail mit der Bitte um Tipps und mit folgender Frage:

“Dann formuliere ich die Frage mal so: Würdest du wieder gründen? Das Gründen wird wohl dann einiges in meinem Leben ändern.”

Meine Antwort lautet:

Ja, es gibt für mich nichts Spannenderes, als ein neues Unternehmen zu gründen!

Ja, Gründen hat auch mein Leben grundlegend und positiv verändert!

Ich kann nur jedem empfehlen, selbst unternehmerisch tätig zu werden und sein eigenes Unternehmen zu gründen. Dies ist ein beglückender und befriedigender Weg, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen und damit sein eigenes Leben zu leben.

Wie bei vielen Dingen ist es auch bei der Gründung von Unternehmen sehr wichtig, die Dinge richtig anzugehen und sich nicht von Konventionen “blenden” zu lassen. So ist es ein allgemein verbreiteter Irrtum, man brauche erstmal ein tolles Büro, einen edlen Schreibtisch, einen teueren Firmenwagen und andere teure, unproduktive Statussymbole. Meist reicht aber ein eigener Laptop, etwas Zeit und ein nettes Cafe mit WLAN vollständig aus! Heute möchte ich versuchen, die wichtigsten Tipps und Ratschläge für angehende Gründer aus meiner bisherigen Erfahrung aufzuschreiben.

Hier sind meine 6 wichtigsten Tipps für Gründer:

1.) Erfolgreiche “Serial Entrepreneurs” sagen: Die erste Gründung ist die schwierigste Gründung! Darum suche Dir für die erste Gründung das einfachste Konzept, das Dir einfällt. Die nächsten Gründungen dürfen dann komplexer werden…

2.) Entwickle ein Gründungskonzept, das aus Sicht Deiner Kunden einen DEUTLICHEN Marktvorteil gegenüber Konkurrenzprodukten bietet!!! Du musst z.B. deutlich besser und günstiger sein als bereits im Markt etablierte Unternehmen.

3.) Gründen ist NICHT das Gleiche wie Existenzgründung! Also am besten als unerfahrener “Neugründer” einem Job in Teilzeit nachgehen, der den Lebensunterhalt sichert, und in der anderen Zeit die Gründung vorantreiben. Es ist schon schwierig genug, ein Unternehmen zu gründen, dann muss man dies nicht auch noch damit belasten, dass dieses gleich den Lebensunterhalt finanzieren muss…

4.) Versuche, mit möglichst geringem Kapitaleinsatz eine erste Kleinserie/Prototyp Deines Produktes oder Deiner Dienstleistung zu entwickeln und herauszufinden, ob Du Kunden von Deinem Produkt überzeugen kannst und ob die Kunden das Produkt auch KAUFEN. Setze bis dahin nicht mehr Geld ein, als Du bei einem Totalverlust verkraften kannst. Wenn Kunden Dein Produkt kaufen und begeistert sind, nimm mehr Geld in die Hand und erobere den Markt!

5.) Keep it lean! Versuche, alles Überflüssige radikal wegzulassen und nehme von Anfang an professionelle Partner/Dienstleister in Anspruch! Häufig können Dienstleister (Teil)Aufgaben besser und günstiger ausführen als Du selbst! Für eine Gründung reicht in der Regel ein eigener Laptop vollständig aus.

6.) MACHE ES!

Viel Erfolg für alle Gründer!

Herzliche Grüße, Rafael Kugel

Weitere Gründer News

Markus Coenen: Viel mehr als ein Autoren-Wegbegleiter

Markus Coenen: Viel mehr als ein Autoren-Wegbegleiter

Projekte im YES-Modus, das Ganze in „twenty seconds“ und nach Möglichkeit unter konkreter Beantwortung der typischen Sesamstraßen-Fragen „Wer? Wie? Was?“ Das klingt nach einem ausgesprochen kreativen Businesskonzept, das haargenau auf Markus zugeschnitten sein muss. Und das ist es auch. Welches Business er betreibt, wie es dazu kam und wie er dabei Komponenten clever einsetzt, erzählt er mir im Interview…

Artikel lesen

 

Serie Teamplayer (Teil 1): Wie findest und hältst du dein perfektes Team?

Serie Teamplayer (Teil 1): Wie findest und hältst du dein perfektes Team?

Mitarbeiter sind das Rückgrat einer Firma. Sie sind Augen, Ohren, Hände und Füße. Mitarbeiter geben deiner Firma ein Gesicht. Sie wirken nach außen und nach innen, müssen harmonisch zusammenarbeiten und für reibungslose Abläufe sorgen. Du kannst mit Komponenten viel abdecken und dadurch Personal einsparen – so bleibst du im Kern klein. Doch ab einem gewissen Punkt sind zuverlässige Mitarbeiter eine sinnvolle Ergänzung.

Artikel lesen