Wenn man Entrepreneurship von Business Administration unterscheidet, wird die Gefahr, den Gründer mit einer Vielzahl von Anforderungen – etwa betriebswirtschaftlicher, rechtlicher, organisatorischer Art – zu überfordern, entscheidend geringer.

Der Gedanke des Gründens aus Komponenten baut auf der in angelsächsischen Ländern zu beobachtenden Tendenz auf,  unternehmerisches Handeln unter zwei verschiedenen Aspekten, nämlich Entrepreneurship (Wie kommt das Neue in den Markt?) und Business Administration (Wie organisiere und verwalte ich ein Unternehmen?) zu betrachten. Heute sind beide Aufgaben derart umfangreich geworden, dass sie nur noch schwer von Gründern gleichzeitig zu erfüllen sind.

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In der Kaffeeküche erzählt ein junger Kollege seiner Vorgesetzten, dass die Firmenseite auf Instagram wie aus der Zeit gefallen wirkt. Dass die Sprache zu steif ist. Dass keiner aus seiner Generation die Beiträge anklickt, geschweige denn teilt. Die Chefin, Anfang 50, hört sich das an. Erklärt nicht, warum das bisher so gemacht wurde. Fragt nach. Und sagt dann leise: „Zeig mir, wie du’s machen würdest.“ Kein großes Projekt. Kein offizielles Programm. Einfach ein Moment, der hängen bleibt und etwas in Bewegung bringt. Das ist Reverse Mentoring.

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